Wir wünschen Ihnen ein frohes Fest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr

Libellen Große Königslibelle - Anax imperator Blaugrüne Mosaikjungfer - Aeshna cyanea Blaugrüne Mosaikjungfer - Aeshna cyanea Gebänderte Prachtlibelle - Calopteryx splendens Blauflügel Prachtlibelle - Calopteryx virgo Plattbauch - Libellula depressa Gebänderte Heidelibelle - Sympetrum pedemontanum Sumpf-Heidelibelle - Sympetrum depressiusculum Vierfleck - Libellula quadrimaculata Kleiner Blaupfeil - Orthetrum coerulescens Kleiner Blaupfeil - Orthetrum coerulescens Alpen-Smaragdlibelle - Somatochlora alpestris Gestreifte Quelljungfer - Cordulegaster bidentata Zweigestreifte Quelljungfer - Cordulegaster boltonii Gestreifte Quelljungfer - Cordulegaster bidentata Hochmoor-Mosaikjungfer - Aeshna subarctica elisabethae Westliche Geisterlibelle - Boyeria irene Herbst-Mosaikjungfer - Aeshna mixta Gemeine Keiljungfer - Gomphus vulgatissimus Frühe Adonislibelle - Pyrrhosoma nymphula Scharlachlibelle - Ceriagrion tenellum Gemeine Becherjungfer - Enallagma cyathigerum Große Pechlibelle - Ischnura elegans Kleine Pechlibelle - Ischnura pumilio Speer-Azurjungfer - Coenagrion hastulatum Hufeisen-Azurjungfer - Coenagrion puella Großes Granatauge - Erythromma najas Gemeine Winterlibelle - Sympecma fusca Südliche Binsenjungfer - Lestes barbarus Blutrote Heidelibelle - Sympetrum sanguineum Grüne Flussjungfer - Ophiogomphus cecilia Gemeine Binsenjungfer - Lestes sponsa Zwerglibelle - Nehalennia speciosa Schwarze Heidelibelle - Sympetrum danae Kleine Zangenlibelle - Onychogomphus forcipatus

Libellen sicher bestimmen

Um die Bestimmung der Libellen zu erleichtern, sind hier alle Libellen nach Farben, Gattungen und Namen geordnet. Es gibt Libellenarten die man gut von allen anderen Arten unterscheiden kann und andere Libellen, die deutlich schlechter bestimmbar sind. Jede Art hat aber typische Merkmale, dass können Farben oder Zeichnungen sein, aber auch das Habitat wo man die Libelle gesehen hat. Die Art und Weise, wie die Libellen sich verhalten, oder wie und wo die Weibchen ihre Eier ablegen. Zu welcher Jahreszeit hat man die Libelle gesehen? All das sind Hinweise, mit denen man Libellen bestimmen kann. Eine einfache Methode zur Bestimmung von Libellen ist der Vergleich von Fotos. Auf dieser Homepage finden Sie viele Makrofotos und Videos von allen Libellen aus Deutschland. Ein Vergleich mit den eigenen Fotos, zusammen mit den Artprofilen der Libellen, vereinfacht die Libellenbestimmung sehr.

Libellen sind etwas ganz besonderes! Oben auf dem Bild sind 35 Libellen im gleichen Maßstab zu sehen, sie zeigen die Formen- und Farbenvielfalt unserer heimischen Libellen. In Deutschland leben insgesamt 79 verschiedene Arten von Libellen. Da ein Drittel aller Libellenarten in Deutschland gefährdet, oder vom Aussterben bedroht sind, ist es mir wichtig, hier alle Libellen einmal vorzustellen. Da man nur das schützt, was man kennt, will ich hier die Habitate, Lebensgewohnheiten und die Besonderheiten der mitteleuropäischen Libellenarten einmal vorstellen.

 

Das Libellenbild des Monats: Libelle des Jahres 2018

Videos von Libellen: Makrovideos von Heidelibellen

 

Testen Sie die Libellen-Vergleichs-Seite !!!

 

 

Libelle Für Libellengenießer gibt es hier ein Video

 

Für die Bestimmung im Habitat kann ich mein Libellen Handbuch empfehlen, es zeigt alle deutschen Libellen und viele europäische Libellen mit ihren wichtigsten Erkennungsmerkmalen. Die Artbestimmung der Libellen wird so am Gewässer deutlich einfacher. Jede deutsche Art wird auf zwei Seiten gezeigt, eine Seite für das Männchen, die andere Seite für das Weibchen. Vergleiche der verschiedenen Gattungen und Libellenfotos im Maßstab 1:1 geben einen guten Überblick. Besonders für Libellenliebhaber die sich beim Bestimmen der Arten noch nicht ganz sicher sind, ist dieses Handbuch gut geeignet.

Hier sind ein paar Demo-Seiten vom Libellen Handbuch:

Blaugrüne Mosaikjungfer - MännchenBlaugrüne Mosaikjungfer - Weibchen
Blaugrüne Mosaikjungfer (Aeshna cyanea)

 

verschiedene Azurjungfern im direkten VergleichVerschiedene Mosaikjungfern im direkten Vergleich
Vergleich AzurjungfernVergleich Mosaikjungfern

 

Urlibellen (Anisozygoptera oder Epiophlebioptera)

Es ist unglaublich, aber wahr. Schon vor 320 Millionen Jahren flogen die ersten Libellen auf der Erde, sie hatten eine maximale Flügelspannweite von 72 cm. Die Urlibellen haben die Dinosaurier kommen und gehen gesehen. Seit 150 Millionen Jahren haben sich die Libellen fast nicht mehr verändert, sie sind nur noch ein bisschen kleiner geworden. Tyrannosaurus rex lebte vor 68 Millionen Jahren. Er hat damals die Libellen so gesehen, wie wir sie heute noch beobachten können. Libellen haben alle Eiszeiten und Kometeneinschläge überlebt, sie gehören zu den ältesten Tierarten auf der Erde. Herr Dieter Bündig hat mir ein Foto von einer Urlibelle geschickt, mit 9,8 cm Flügelspannweite und einer Körperlänge von 6,8 cm war sie fast so groß, wie die Große Königslibelle (Anax imperator).
Im Fossilien-Museum Bergér in Eichstätt gibt es verschiedene versteinerte Libellen zu bestaunen. Ein Besuch lohnt sich!

ausgestorbene Libelle
Urlibelle aus Deutschland

Libellen in Deutschland

81 Libellenarten gab es in Deutschland, heute sind es nur noch 79. In den letzten 50 Jahren sind in Deutschland zwei Arten ausgestorben, die Bileks Azurjungfer und die Große Zangenlibelle. 15 Libellenarten sind zurzeit (Stand Rote Liste 2016) stark gefährdet, oder vom Aussterben bedroht, trotz das alle Libellen in Deutschland gesetzlich streng geschützt sind. Man darf sie weder fangen noch töten. Klimawandel, Pestizide und eine sich ständig verändernde Umgebung machen es den Libellen immer schwerer zu überleben. Manche Libellen haben Lebensräume, die so unwirklich sind, dass wir sie oft nicht als schützenswerten Lebensraum erkennen. Die Kleine Pechlibelle zum Beispiel kann in einer Treckerspur leben, in die permanent ein wenig Wasser fließt. Andere Libellenarten sind durch den Torfabbau stark gefährdet. Auf den Artprofilen sind die Habitate und die Lebensgewohnheiten aller Libellen in Deutschland genau beschrieben. Da man nur das schützt was man kennt, hoffe ich, dass diese Homepage das Interesse für Libellen weckt, um so etwas zur Erhaltung der heimischen Libellen beizutragen.

Libellen stechen nicht!

Es ist schon verrückt, wie lange sich manche Gerüchte halten. Jeden Tag gibt es Besucher, die wissen wollen ob Libellen stechen oder beißen? Bitte glauben Sie mir, Libellen stechen nicht! Das können sie auch gar nicht. Kein Libellen-Männchen hat einen Stachel und bei den Weibchen gibt es nur weinige Arten, die einen Stachel haben, aber der ist nur für die Eiablage in Pflanzen gedacht. Der Stachel dieser Weibchen ist sehr stumpf, keine Libelle kann mit diesem Stachel in unsere Haut stechen. Das Gerücht, dass Libellen stechen können, kommt aus dem Mittelalter. Als die Menschen noch an Teufel und Hexen glaubten, nannte man die Libellen Teufelsnadeln, weil die Menschen im Mittelalter Angst vor ihnen hatten. Man glaubte, dass Libellen stechen können. Selbst meine Eltern haben mir noch gesagt, dass Libellen stechen können. Heute weiß man es besser, da sich Libellen nicht verteidigen müssen, haben sie nur einen stumpfen Stachel für die Eiablage, dieser Stachel kann die menschliche Haut nicht durchdringen. Keine Libelle kann uns stechen oder verletzen, deshalb sind Libellen für Menschen völlig ungefährlich. Wenn wir im Herbst Großlibellen fotografieren und sehr dicht bei ihnen sind, fliegen sie manchmal auf unsere Hand um sich zu wärmen - das ist ein schöner Moment. Spätestens dann, wenn man das einmal erlebt hat, weicht die Angst der Begeisterung! Falls Sie immer noch Zweifel haben, schauen Sie sich bitte diese Seite (Libellen stechen nicht) an, dort haben ich viele Bilder, auf denen Libellen zu sehen sind, die auf Menschen sitzen.

Interessantes von Libellen

Libellen sind die schnellsten Insekten der Welt! Die vier Flügel sind wie ein Turboantrieb, mit fast 50 km/h haben es selbst Vögel schwer sie zu fangen. Dazu kommt, dass sie unglaubliche Flugmanöver in der Luft machen können. Rückwärts fliegen ist für Libellen ganz normal, auch senkrecht hoch oder runter ist kein Problem. Libellen jagen im Flug Mücken und andere Insekten. Dazu bilden sie mit ihren Beinen bei der Jagd einen Fangkorb, aus dem ihre Beute nicht mehr entkommen kann. Die Farben der Libellen wirken auf den ersten Blick sehr auffällig, aber wenn sich die Libellen setzen, verschmelzen sie mit ihrer Umgebung und sind fast unsichtbar. Wir Menschen haben nur drei verschiedene Farbrezeptoren (für Blau, Grün und Rot) in unserem Auge, mit diesen drei Rezeptoren sehen wir alle Farben - denken wir. Libellen können deutlich mehr Farben sehen, kein anderes Lebewesen, kann so viele Farben sehen, wie eine Libelle. Zwar können einige Tiere, wie z.B. Bienen, auch Farben im Ultravioletten- und im Infrarot-Bereich sehen, aber Libellen haben über 30 verschiedene Rezeptoren. Libellen sehen diese Welt in einer Farbenpracht, die wir uns nicht einmal vorstellen können.
Jedes mal wenn ich Libellen sehe, bin ich von ihnen begeistert. Ihre Art zu fliegen, die rasanten Wendemanöver, die Geschwindigkeit und ihre Ausdauer. Die tollen Farben, wie sie in der Sonne schimmern - Libellen sind immer wieder schön anzusehen! Mit meinen Fotos versuche ich die Libellen so zu zeigen, wie ich sie sehe.

Jede Libelle ist einzigartig - wirklich jede!!!

In Deutschland leben 79 verschiedene Libellenarten. Die Arten unterscheiden sich unter anderem in Farben, Form, Muster und Verhalten von einander. Es gibt Libellenarten, wie die Blaugrüne Mosaikjungfer, die sehr neugierig sind und uns Menschen im Flug beobachten und andere Arten, die lieber mehr Abstand zu uns halten. Auch im Vergleich zur gleichen Art, hat jede Libelle ihre eigenen Angewohnheiten. So wie wir Menschen alle im Verhalten verschieden sind, so ist jede Libelle eine eigene Persönlichkeit. Auch wenn Libellen einer Art auf den ersten Blick alle gleich aussehen, so ist dennoch jede Libelle anders. Jede Libelle hat ein einzigartiges Flügelmuster, so wie ein Fingerabdruck. Die Wahrscheinlichkeit, dass man zwei Libellen mit identischem Flügelmuster findet, ist fast gleich Null. Wie gesagt, jede Libelle ist einzigartig und auf ihre Weise etwas ganz Besonderes.

Libellen schlüpfen aus Eiern

Die Larven von Libellen schlüpfen aus Eiern. Jede Libellenart bevorzugt andere Stellen, an denen die Weibchen ihre Eier ablegen. Die Weibchen der Westlichen Weidenjungfer stechen ihre Eier unter die Rinde von Weichholzzweigen, die Grüne Mosaikjungfer sticht die Eier in Krebsscheren und Heidelibellen werfen ihre Eier über dem Wasser ab. Auch wenn der Eiablageort sich stark unterscheidet, dass Resultat bleibt immer gleich. Die Larven der Libellen, egal von welcher Art, schlüpfen nach einer bestimmten Zeit aus ihrem Ei. Die Larve die aus dem Ei schlüpft, nennt man Prolarve. Wenige Minuten nach dem Schlupf häutet sich die Prolarve und wird damit zur Larve. Libellenlarven leben je nach Art, ein paar Monate oder bis zu fünf Jahren als Larve im Wasser. Ein harter Chitinpanzer schützt die Larve vor Fischen und anderen Feinden. Da der Chitinpanzer nicht mit der Libellenlarve mitwachsen kann, muss sich die Larve über zehnmal häuten. Wenn die Libellenlarve ausgewachsen ist, klettert sie aus dem Wasser und häutet sich ein letztes mal. Über eine Stunde braucht die Larve, bis sie sich zu einer Libelle entwickelt hat und dann zum ersten mal durch die Luft fliegen kann. Diesen Vorgang nennt man Emergenz oder Schlupf. Zurück bleibt nur die Haut der Larve (Exuvie). Etwa zwei Wochen braucht die Libelle bis zur Geschlechtsreife, dann hat sie noch vier bis sechs Wochen Zeit einen geeigneten Partner zu finden um den Fortbestand der Art zu sichern.

Kleine und große Libellen

Die Große Königslibelle (Anax imperator) ist die größte Libelle in Deutschland, sie hat eine Körperlänge von über 8 cm und eine Flügelspannweite von 11 cm. In Österreich fliegt die Große Quelljungfer (Cordulegaster heros), das Weibchen hat eine Körperlänge von fast 10 cm und ist damit die größte Libelle in Europa. Die kleinste Libelle in Europa ist die Zwerglibelle (Nehalennia speciosa) mit einer Körperlänge bis zu 2,5 cm.

 


Die kleine Teichlibelle von Jesse Ch. Wen

Kleine Teichlibelle,
flatterst auf der Stelle,
wie von Geisterhande
im farbigen Gewande.
Summst mit den Honigbienen
zwischen den Lupinen,
auf Pergamentenflügeln,
die sich im Wasser spiegeln.

Gib acht kleine Libelle
vor Fröschlein und Forelle.
Denn schau so ein Geflatter
weckt Katz und Ringelnatter
und schnell wirst du entdeckt,
du kleines Raubinsekt.

Drum bleib in deinem Reiche,
am Bächlein, Tümpel, Teiche,
dann können wir dein Schweben
den Sommer lang erleben.


 

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Für mich sind Libellen die schönsten Insekten der Welt,
aber schauen Sie selbst...

 

Folgende Libellen finden sie auf dieser Seite:

Großlibellen: Edellibellen, Falkenlibellen, Flussjungfern, Quelljungfern, Segellibellen

Kleinlibellen: Prachtlibellen, Teichjungfern, Federlibellen, Schlanklibellen