Gelbe Keiljungfer
(Gomphus simillimus)

 

Die Gelbe Keiljungfer ist extrem selten, sie fliegt an Bächen und Flüssen von Mai bis Juli. In Deutschland findet man sie nur am Rhein und in der Schweiz am Hochrhein. Sie hat eine Flügelspannweite von 60-68mm und gehört zur Familie der Flussjungfern. Ihre Art ist bei uns vom Aussterben bedroht. Unsere Aufnahmen haben wir in Südfrankreich gemacht, dort flog sie über einen kleinen Graben.

Gelbe Keiljungfer (Gomphus simillimus)

Die Gelbe Keiljungfer kann man sehr leicht mit der Gemeinen Keiljungfer (Gomphus vulgatissimus) verwechseln,
auffällig sind aber ihre schwarzen gelbgestreiften Beine und ihre gelbe Zeichnung bis zum Ende des Hinterleibs.
Die Gemeine Keiljungfer hat als einzige Keiljungfer komplett schwarze Beine und ihre gelbe Zeichnung endet auf
dem siebenten Hinterleibssegment. Oben und unten sehen sie ein Männchen der Gelben Keiljungfer.

Gelbe Keiljungfer Männchen

Das Weibchen (unten) hält sich gerne etwas abseits des Gewässers auf. Man kann es gut an dem breiten Hinter-
leib und an den Hinterleibsanhängen erkennen.

Gomphus simillimus - Female

 

 

Empfehlenswerte Literatur:
1) Dirk Pape-Lange (2014): Libellen Handbuch - Libellen sicher bestimmen; Libellen.TV, Hannover
2) Dijkstra, K.-D. B. /Lewington (2014): Libellen Europas - Der Bestimmungsführer; Bern
3) Sternberg, K. & R. Buchwald (2000): Die Libellen Baden-Württembergs, Bd. 2, Großlibellen (Anisoptera); Stuttgart
4) Wildermuth, Hansruedi und Martens, Andreas (2014): Taschenlexikon der Libellen Europas: Alle Arten von den Azoren bis zum Ural im Porträt; Quelle & Meyer
5) Heidemann, Harald & Seidenbusch, Richard (2002): Die Tierwelt Deutschlands, 72. Teil, Die Libellenlarven Deutschlands, ; Goecke & Evers, Keltern
6) Brochard, Christoph; Croenendijk; van der Ploeg; Termaat (2012): Fotogids Larvenhuidjes van Libellen. KNNV Uitgeverij, Zeist
7) Glitz, Dietmar (2014): Libellen in Norddeutschland - Geländeschlüssel, NABU