Ruhehabitate

 

Fast jeden Abend fliegen die Libellen zu ihren Ruhehabitaten. Je nach Art verbringen sie die Nacht in Baumkronen, in Büschen oder auf dem Boden tief im Gras. Manche bleiben dicht am Gewässer, andere Libellen sind weit entfernt von ihrem Habitat. Jede Art hat so ihre eigenen Angewohnheiten, aber nicht jede Libelle macht immer wieder dasselbe.

Viele Großlibellen übernachten hoch oben in den Bäumen, viele Kleinlibellen bleiben lieber in Gewässernähe im Gras oder unten in den Büschen.

An warmen Tagen können die Libellen bis in die Nacht hinein fliegen, dann hat man eine gute Chance mal eine Großlibelle früh morgens im Schilf zu finden. Wenn es dann noch kalt genug ist, bleibt die Libelle etwas länger sitzen, weil die Flugmuskulatur noch zu kalt zum fliegen ist. Irgendwann wird sie anfangen sich warm zu zittern. Ihre Flügel vibrieren (zittern), die Muskulatur erwärmt sich und kurz darauf fliegt sie davon.

Herbst-Mosaikjungfer bei Nacht

Dieses Weibchen der Herbst-Mosaikjungfer hat sich vor dem schlechten Wetter in einem Busch in unserem Garten gerettet. Die Herbst-Mosaikjungfer lebt nicht in unserem Gartenteich, sie war nur als Gast bei uns. Da es auch den kommenden Tag kalt war und es immer wieder geregnet hat, ist sie dort fast zwei Tage sitzen geblieben.